Quasimodogeniti

Wie viele Menschen sitzen in diesen Tagen hinter ihren verschlossenen Türen – auf Anordnung der Behörden oder aus eigener Entscheidung, allein oder gemeinsam, einsam oder mit zu vielen anderen, mit Menschen, die ihnen gut tun und mit Menschen, die ihnen Böses antun. Und oft sitzt die Angst mit im Raum. Die Angst vor dem, was„Quasimodogeniti“ weiterlesen

Ostermontag: Bewegung und Begegnung

Ende, aus und vorbei. Nicht einmal der Leichnam war ihnen geblieben. Kein Ort der Trauer und der Erinnerung. Nichts hielt sie mehr am Ort des Geschehens und in der Gemeinschaft seiner Follower. Einer Gemeinschaft, die sowieso zerfallen würde. Es gab ja nichts mehr, worum sie sich noch sammeln konnten. Kein Ort, keine Schriften, keine Institutionen.„Ostermontag: Bewegung und Begegnung“ weiterlesen

Ostersonntag: Das Grab ist leer

Ein leeres Grab. Da, wo ein Toter liegen sollte, sind nur die Tücher zurückgeblieben, in die man ihn eilig gehüllt hatte, bevor der heilige Feiertag anbrach. Nun wollen die Trauernden den Leichnam endlich angemessen bestatten – da ist er verschwunden. Osterfreude? Eher wohl Schrecken, Verwirrung, vielleicht sogar ein bisschen Grusel. Tote, die nicht im Grab„Ostersonntag: Das Grab ist leer“ weiterlesen

Gründonnerstag: Zum Abschied saubere Füße

Der Abend vor dem großen Feiertag. Du setzt dich an den gedeckten Tisch, um dich herum deine Lieblingsmenschen. Und du weißt: Dies ist die letzte Mahlzeit, die du mit ihnen haben wirst. Sie wissen nichts davon. Nichts davon, dass du in den nächsten 24 Stunden grausam zu Tode gefoltert werden wirst. Was wirst du tun?„Gründonnerstag: Zum Abschied saubere Füße“ weiterlesen