Ostermontag: Bewegung und Begegnung

Ende, aus und vorbei. Nicht einmal der Leichnam war ihnen geblieben. Kein Ort der Trauer und der Erinnerung. Nichts hielt sie mehr am Ort des Geschehens und in der Gemeinschaft seiner Follower. Einer Gemeinschaft, die sowieso zerfallen würde. Es gab ja nichts mehr, worum sie sich noch sammeln konnten. Kein Ort, keine Schriften, keine Institutionen.„Ostermontag: Bewegung und Begegnung“ weiterlesen

Ostersonntag: Das Grab ist leer

Ein leeres Grab. Da, wo ein Toter liegen sollte, sind nur die Tücher zurückgeblieben, in die man ihn eilig gehüllt hatte, bevor der heilige Feiertag anbrach. Nun wollen die Trauernden den Leichnam endlich angemessen bestatten – da ist er verschwunden. Osterfreude? Eher wohl Schrecken, Verwirrung, vielleicht sogar ein bisschen Grusel. Tote, die nicht im Grab„Ostersonntag: Das Grab ist leer“ weiterlesen

2. Sonntag im Advent

Ehrlich gesagt – mir ist gerade nicht nach Adventstimmung. Nicht nur deshalb, weil ich nach einem halben Jahr faktischer sozialer Isolation einem einsamen Weihnachtsfest entgegensehe. Auch weil mir der Gedanke an all die Existenzen, die gerade auf den verschiedensten Ebenen zugrunde gehen, täglich das Herz zerreißt. Und es ist kein Weg, kein echter Wille und„2. Sonntag im Advent“ weiterlesen

1. Sonntag im Advent

Böllern am ersten Advent? Wäre nur logisch. Am 1. Advent beginnt das neue Jahr. Das neue Kirchenjahr. Und ein neues Jahr heißen wir traditionell mit einem Feuerwerk willkommen. Wieso also nicht auch am 1. Advent? Vielleicht, weil wir zu Beginn des Kirchenjahrs nicht ein neues Jahr willkommen heißen, sondern einen neuen Menschen. Einen ganz besonderen„1. Sonntag im Advent“ weiterlesen