Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet! So bezeugt es der Dichter von Psalm 66, und viele werden in sein dankbares Bekenntnis mit einstimmen: „Gott hat mich erhört und gemerkt auf mein Flehen.“ Viele werden einstimmen können – aber nicht alle. Viele ernsthafte, ja verzweifelte Bitten sind nicht„Rogate – wenn Jesus keine Nutellabrote verspricht“ weiterlesen
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Kantate
Zum zweiten Mal muss der Sonntag Kantate – Singt! Singt dem Herrn ein neues Lied! – unter Pandemiebedingungen stattfinden. Singen untersagt. Was bisher stärkend war, Gemeinschaft schuf, Energie gab und Lebensfreude, ist gefährlich geworden. Ich selbst vermisse es nicht so sehr. Singen ist nicht meine Glaubenssprache, es ist kein tiefes Bedürfnis für mich. Trotzdem fehlt„Kantate“ weiterlesen
Jubilate – von Lerchen und neuem Leben
Der Jubel-Sonntag liegt tatsächlich genau in der richtigen Jahreszeit, wenn die Lerchen nach dem langen Winter wieder jubelnd in den Himmel steigen. Wenn sie wieder jubeln über das neue Leben, das überall hervorbricht.Überall in der Bibel begegnet uns die Freude über neues Leben. Am Anfang, als Gott mit Himmel und Erde völlig Neues schuf. Im„Jubilate – von Lerchen und neuem Leben“ weiterlesen
Nette Rezis machen glücklich :)
Hier noch ein paar Auszüge aus der Rezension in Faszination Bibel 1/2021 „Beate Schütz … versucht auch, die Übertragung der alten Themen in unsere Zeit zu leisten. Sie geht davon aus: An den Erfahrungen der Menschen hat sich nichts geändert. Auch heute noch erleben Menschen Tiefschläge, von denen sich manche nur mühsam erholen. Hier können„Nette Rezis machen glücklich :)“ weiterlesen
Quasimodogeniti
Wie viele Menschen sitzen in diesen Tagen hinter ihren verschlossenen Türen – auf Anordnung der Behörden oder aus eigener Entscheidung, allein oder gemeinsam, einsam oder mit zu vielen anderen, mit Menschen, die ihnen gut tun und mit Menschen, die ihnen Böses antun. Und oft sitzt die Angst mit im Raum. Die Angst vor dem, was„Quasimodogeniti“ weiterlesen
Ostermontag: Bewegung und Begegnung
Ende, aus und vorbei. Nicht einmal der Leichnam war ihnen geblieben. Kein Ort der Trauer und der Erinnerung. Nichts hielt sie mehr am Ort des Geschehens und in der Gemeinschaft seiner Follower. Einer Gemeinschaft, die sowieso zerfallen würde. Es gab ja nichts mehr, worum sie sich noch sammeln konnten. Kein Ort, keine Schriften, keine Institutionen.„Ostermontag: Bewegung und Begegnung“ weiterlesen
Ostersonntag: Das Grab ist leer
Ein leeres Grab. Da, wo ein Toter liegen sollte, sind nur die Tücher zurückgeblieben, in die man ihn eilig gehüllt hatte, bevor der heilige Feiertag anbrach. Nun wollen die Trauernden den Leichnam endlich angemessen bestatten – da ist er verschwunden. Osterfreude? Eher wohl Schrecken, Verwirrung, vielleicht sogar ein bisschen Grusel. Tote, die nicht im Grab„Ostersonntag: Das Grab ist leer“ weiterlesen
Karfreitag
Gründonnerstag: Zum Abschied saubere Füße
Der Abend vor dem großen Feiertag. Du setzt dich an den gedeckten Tisch, um dich herum deine Lieblingsmenschen. Und du weißt: Dies ist die letzte Mahlzeit, die du mit ihnen haben wirst. Sie wissen nichts davon. Nichts davon, dass du in den nächsten 24 Stunden grausam zu Tode gefoltert werden wirst. Was wirst du tun?„Gründonnerstag: Zum Abschied saubere Füße“ weiterlesen
Nicht sterben werde ich, sondern leben – ein Star für einen Tag
In der Landeshauptstadt steppt der Bär. Noch drei Tage bis zum nationalen Erinnerungsfest an die wunder-volle Befreiung des Volkes aus Unterdrückung und Sklaverei. Wer es irgendwie möglich machen kann, kommt in diesen Tagen hierher, denn nur im einzigen Tempel des Landes finden die prachtvollen Feiern mit Musik und Umzügen statt, von denen man sich das„Nicht sterben werde ich, sondern leben – ein Star für einen Tag“ weiterlesen